{"id":1123,"date":"2022-08-18T18:34:03","date_gmt":"2022-08-18T18:34:03","guid":{"rendered":"https:\/\/spursnext.de\/?p=1123"},"modified":"2022-08-22T06:46:47","modified_gmt":"2022-08-22T06:46:47","slug":"aggression-spielbericht-zum-unentschieden-gegen-chelsea","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/anderlane.de\/?p=1123","title":{"rendered":"Guck mir in die Augen &#8211; Spielbericht zum Unentschieden gegen Chelsea"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Was f\u00fcr ein Spiel. Chelsea und Tottenham trennen sich mit einem Unentschieden &#8211; ein Ergebnis, das den ganzen Wahnsinn dieses Spiels kaum widerspiegelt. Was sich f\u00fcr die einen wie ein Sieg anf\u00fchlt, ist f\u00fcr die anderen eine ungl\u00fcckliche Niederlage. Wir versuchen, die Partie an der Stamford Bridge in ihrer Breite halbwegs zu rekapitulieren: von Systemumstellungen und taktischen Finessen \u00fcber T\u00e4tlichkeiten gegen Frisuren bis zu miss- oder gegl\u00fcckten Handschl\u00e4gen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die <a href=\"https:\/\/spursnext.de\/?p=1119\">tragischen Verl\u00e4ufe<\/a> jener Partien, in denen die Spurs ausw\u00e4rts gegen den Londoner Rivalen an die Stamford Bridge m\u00fcssen, wurde bereits in der Vorschau zum Spiel vieles geschrieben. Dies wird ein Text des \u201eeinerseits &#8211; andererseits\u201c. Denn obwohl sich dieser Sonntagnachmittag in Vielem einem dieser typischen Ausw\u00e4rtsspiele bei Chelsea \u00e4hnelte, sah der Ausgang doch recht anders aus. Sicherlich wurde es kein \u00fcberzeugender Sieg, der wohl in den Gedanken des ein oder anderen Spurs-Fan gewisse Plausibilit\u00e4t in Anspruch nehmen konnte. Doch statt einer deprimierenden Niederlage &#8211; wie wir sie gerade erst vor einem halben Jahr bekannterma\u00dfen gleich drei Mal in einem Monat erleben konnten -, stand es nach gut 97 Minuten immerhin 2:2. Damit kann man zufrieden sein. Das vergangene Match geh\u00f6rt zweifellos zu jenen Spielen, die vor Beginn der Saison zu den schwierigsten (wenn nicht sogar dem schwierigsten) zu z\u00e4hlen sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist ein Punkt an der Stamford Bridge also v\u00f6llig zufriedenstellend. Andererseits verlief die Partie gr\u00f6\u00dftenteils nicht so, wie man es als Spurs-Fan gerne gesehen h\u00e4tte. Fu\u00dfballerisch dominierte das Team von Thomas Tuchel die meisten Spielminuten. Die Spurs k\u00e4mpften lange Zeit \u00fcberhaupt damit, den Ball im eigenen Aufbau \u00fcber die Mittellinie zu bewegen. Gerade in der ersten Halbzeit hatten sie keine Antworten auf Chelseas Pressing und Zustellen. Das sonst so t\u00f6dlich effektiven Trio von Son, Kane, Kulusveski sah wenig bis gar nichts vom Ball. Wenn wir einen Blick auf die Statistik werfen, wird dieses Scheitern eindeutig &#8211; einerseits. Andererseits erz\u00e4hlen die Zahlen auch f\u00fcr die erste Halbzeit, die von Tuchels Mannschaft v\u00f6llig dominiert wurde, trotz der 1:0-F\u00fchrung zugleich ein ambivalentes Bild.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Cold, hard stats vs. warm, soft truths<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die erste Halbzeit:<\/h5>\n\n\n\n<p>In der ersten H\u00e4lfte hatte Chelsea zu 67% den Ball, die Spurs entsprechend zu 33%. Die Gastgeber schossen 8 Mal &#8211; davon 5 Mal innerhalb der Box -, die Spurs 2 Mal &#8211; daf\u00fcr beide Male im gegnerischen Strafraum. W\u00e4hrend das Team von Thomas Tuchel 361 P\u00e4sse (mit einer Genauigkeit von 88%) zu verzeichnen hatte, waren es f\u00fcr die Lilywhites lediglich 178 (von denen 80% ihr Ziel fanden). Chelsea spielte 12 Flanken, auf der anderen Seite waren es gerade einmal 2. Die einzige Statistik, in der die Mannschaft von Antonio Conte klar herausstach, waren die Befreiungsschl\u00e4ge: hier stand es am Ende der ersten Halbzeit 16 zu 1 zugunsten (?) Tottenhams. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: die Blues waren deutlich besser in der Partie, \u00fcbten geh\u00f6rigen Druck auf den Gegner aus, kamen zu mehr gef\u00e4hrlichen Situationen und f\u00fchrten entsprechend nach 45 Minuten folgerichtig mit 1:0. Das stimmt soweit auch mit dem \u00fcberein, was die Zuschauer im Stadion oder an ihren Fernsehern\/Computern zu sehen bekamen. Nach vielversprechenden ersten Minuten, in denen das Pressing der Spurs gut funktionierte und Chelsea verunsichert wirkte, zeigte sich nach sp\u00e4testens zehn Minuten ein eindeutiges und wohlbekanntes Muster. Die Dominanz der Hausherren war offensichtlich, die Spieler der Spurs wirkten \u00fcberfordert und fahrig, kamen h\u00e4ufig kaum \u00fcber einige kurze Passstafetten hinaus, bevor der Ball verloren ging. \u00dcber weite Teile der ersten H\u00e4lfte beschr\u00e4nkte man sich aufs Verteidigen.<br>Trotz dieser klaren Machtverteilung l\u00e4sst sich anhand der Statistiken zugleich auch ein etwas verschiedenes Bild zeichnen. Chelsea mag noch so spielbeherrschend sowie taktisch und technisch klar \u00fcberlegen aufgetreten sein. Zugleich waren die gro\u00dfen Chancen rar ges\u00e4t. Es ist kein Zufall, dass das 1:0 nicht durch offenes Spiel generiert wurde. Vielmehr brauchte es eine Ecke in der 19. Minute, um das erkennbare \u00dcbergewicht in eine ad\u00e4quate F\u00fchrung umzusetzen. Nach einem von Neuzugang Marc Cucurella klugen (und sicher so im Voraus vorbereiteten) Ball, scho\u00df mit Kalidou Koulibaly ein weiterer neuer Spieler Chelseas per Volley unhaltbar in Lloris&#8216; Tor. Ein fantastischer Ausnahmetreffer, der mit etwas mehr Gl\u00fcck gut und gerne statt im Netz in den obersten Zuschauerr\u00e4nge h\u00e4tte landen k\u00f6nnen.<br>Wenn man die erste Halbzeit genauer betrachtet, kreierte Chelsea aus dem Spiel heraus erstaunlich wenig. Entsprechend lauteten die xG-Werte nach diesen 45 Minuten 0,42 f\u00fcr Chelsea und 0,36 f\u00fcr die Spurs. Ein weiterer Beweis daf\u00fcr, dass Tuchels Blues nicht gerade durch offensives Feuerwerk gl\u00e4nzen. Zu einem gewissen Teil hat aber sicherlich auch Tottenhams Verteidigung gute Arbeit geleistet.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die zweite Halbzeit:<\/h5>\n\n\n\n<p>Einerseits kann man vielleicht also gerade nicht davon sprechen, dass die Spurs froh sein konnten, nur mit einem Gegentor in die Pause verschwinden zu d\u00fcrfen, wie es ein deutscher Fu\u00dfball-Kommentator verlauten lie\u00df. Andererseits war sicherlich niemand, der es mit Tottenham Hotspur h\u00e4lt, sonderlich erfreut \u00fcber die Leistung in der ersten H\u00e4lfte &#8211; allen voran Spieler und Trainer dieses Vereins. Auch bei Twitter und Co. war die Entt\u00e4uschung sp\u00fcrbar. Es musste ja nicht gleich der Kantersieg \u00fcber die alten Feinde sein, aber etwas mehr hatte man fraglos schon erwartet. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf die Statistiken untermauert den Eindruck beim Zuschauen: Im Spielaufbau sagen die Spurs noch immer nicht wirklich gut aus &#8211; aber eine generelle spielerische Verbesserung war doch zu diagnostizieren. Nicht nur zeigte sich ein ausgeglichenerer Ballbesitz (59 vs. 41% zugunsten Chelseas). Beide Teams gaben in der zweiten Halbzeit jeweils acht Mal Sch\u00fcsse ab: Chelsea davon nur einmal aufs Tor, die Lilywhites hingegen vier Mal. Anstatt ern\u00fcchternder 2, schlug die Mannschaft von Antonio Conte nun gleich 10 Flanken. Folgerichtig stellte Hojbjerg in der 68. Minute (durchaus gl\u00fccklich) per Schuss von au\u00dferhalb des Strafraums auf 1:1. Zuvor hatte Jorginho v\u00f6llig unbedarft den Ball vert\u00e4ndelt. <br>Es dauerte jedoch nur knapp zehn Minuten, da gelangte der insbesondere in Halbzeit Zwei aufbl\u00fchende Reece James v\u00f6llig ungedeckt vor das Tor von Lloris. Dieser konnte den unter seinem K\u00f6rper vorbeifliegenden Ball nicht aufhalten. Chelsea \u00fcbernahm erneut die F\u00fchrung und trotz des angesprochenen Aufschwung, rechneten vermutlich nur wenige Zuschauer damit, dass den Spurs der erneute Ausgleich gelingen w\u00fcrde. Die Zweifler schienen recht zu behalten, denn erst in der Verl\u00e4ngerung konnten die Spurs noch einmal per Ecken gef\u00e4hrlich werden. Der in der 57. Minute f\u00fcr den schwachen Ryan Sessegnon eingewechselte Ivan Perisic schlug sowohl von rechts als auch von links ungemein gef\u00e4hrliche Flanken. W\u00e4hrend die erste noch gerade von \u00c9douard Mendy \u00fcber die Latte gelenkt werden konnte, schlug die zweite per Kanes Kopf und James&#8216; Bein unhaltbar in Chelseas Tor ein. Der Ausgleich in der 96. Minute reiht sich ein in die zunehmend lange Liste von Spielen der Spurs, die per sp\u00e4tem\/n Tor\/en entschieden werden konnten (Watford, Leicester, Manchester City). Und ist Beweis f\u00fcr eine merkliche Verbesserung der Standards bei Tottenham Hotspur, die wohl zu gro\u00dfen Teilen auf das Konto des italienischen Set Piece Coach Gianni Vio gehen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits: In der gesamten Partie hatten die Spurs 74 P\u00e4sse in der gegnerischen H\u00e4lfte gespielt, Chelsea 328; die Blues hatten 9 Befreiungsschl\u00e4ge zu verzeichnen, die Lilywhites 41. Tuchels Team ber\u00fchrte insgesamt 754 Mal den Ball, bei Contes Elf waren es 509.<br>Andererseits: Auch nach gut 97 Minuten waren die xG-Werte ziemlich ausgeglichen (1,1 f\u00fcr Chelsea &#8211; 1,4 f\u00fcr Tottenham). Tats\u00e4chlich lag der xGOT-Wert (Expected goals on target) bei den Spurs sogar bei 1,66 und bei den Blues nur bei 1,07. (xGOT informiert \u00fcber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schuss aufs Tor auch in einem Tor resultiert.) \u00dcberhaupt hatten die G\u00e4ste zwei Mal (5 von 10) \u00f6fter aufs Tor geschossen als die Hausherren (3 von 16). <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bilder einer Umstellung<\/h4>\n\n\n\n<p>Statistiken k\u00f6nnen belegen, was man als Zuschauer sieht. Manchmal widersprechen sie auch dem Wahrgenommenen. Zahlen alleine k\u00f6nnen nur wenig erkl\u00e4ren. Die Partie am vergangenen Sonntag war gepr\u00e4gt durch ein <a href=\"https:\/\/theathletic.com\/3507009\/2022\/08\/15\/chelsea-tuchel-tactics-tottenham\/\">ausget\u00fcfteltes Umstellungsspiel<\/a> durch die beiden Trainer. Betrachtet man die Spiel- und Herangehensweisen der beiden Teams genauer, wird deutlich, warum Spurs derart in Bedr\u00e4ngnis geraten sind, wie Conte darauf reagierte, wo Chelsea erfolgreich war und wo sie gescheitert sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Beide Mannschaften begannen das Spiel in der selben Grundformation des 3-4-2-1, das aber jeweils variabel und adaptiv umgesetzt worden ist. Tuchel setzte auf konsequentes Man marking. Dadurch wurde den Spieler der Spurs gerade in der gegnerischen H\u00e4lfte keine Zeit f\u00fcr den so wichtigen Aufbau gelassen. Chelsea stellte effektiv alle Anspielstationen im Zentrum zu, sodass Dier, Romero (und Davies) kaum P\u00e4sse spielen konnten. Wenn das Pivot aus Hojbjerg und Bentancur den Ball doch erhielten, wurden sie sofort durch einen Spieler der Blues unter Druck gesetzt. Tuchel kreierte im Mittelfeld \u00dcberzahlsituationen, gerade weil sich Mount aus der vordersten Reihe immer wieder ins Mittelfeld fallen lie\u00df. Wurde dieser vom hervorpreschenden Romero unter Druck gesetzt, konnte sich zus\u00e4tzlich auch Lofuts-Cheek vom rechten Fl\u00fcgel her dem Zentrum um Jorginho und Kante anschlie\u00dfen. So formierten sich die Blues im Laufe der Partie eher in einem 2-4-2. In den meisten F\u00e4llen ging der Ball so schnell wieder verloren und von der offensiven Dreiergruppe Son, Kane, Deki war vor allem in der ersten Halbzeit nichts zu sehen. Son wurde konstant von Reece James in Schach gehalten, sodass er sich im Laufe des Spiels tiefer und tiefer in die eigene H\u00e4lfte fallen lie\u00df. Noch st\u00e4rker als Brighton in der letzte Saison, neutralisierte Tuchels Methode jeglichen Spielaufbau der Spurs. Als w\u00e4re die Situation durch den hohen Druck nicht schwer genug, sahen die ersten Ballber\u00fchrungen von Kane und Co. oftmals nicht sonderlich elegant aus.<br>In Ballbesitz lie\u00df der deutsche Trainer von einer Dreier- auf eine Viererkette wechseln, indem sich ein Mittelfeldspieler zu Silva, Koulibaly und James gesellte. Doch wir haben es weiter oben schon angesprochen: so exzellent Chelsea auch ohne Ball jeden Spielversuch Tottenhams im Keim erstickte &#8211; mit dem Ball wussten sie erstaunlich wenig anzufangen. Viele der Versuche von au\u00dferhalb der Box fanden schlichtweg keinen Abnehmer. Auch Sterlin blieb f\u00fcr die Dominanz gerade in der ersten H\u00e4lfte erstaunlich blass. Entsprechend entstand eben das einzige Tor der ersten H\u00e4lfte nur durch eine Standardsituation und dieses auch nur durch einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Volley Koulibalys. <\/p>\n\n\n\n<p>Conte reagierte bemerkenswert sp\u00e4t. Es war klar, dass die Spurs nach dem Gegentor zwingend ins Spiel zur\u00fcckfinden m\u00fcssten. Im Grunde brachte erst die Einwechslung von Richarlison f\u00fcr Sessegnon in der 57. Minute die taktische Umstellung. Sp\u00e4testens von diesem Zeitpunkt an spielten die Lilywhites in einem 4-4-2 oder sogar 4-2-2-2. Die offensive Verbesserung war zwar nicht dramatisch, aber doch evident und kulminierte in Hojbjergs Ausgleichstor. Allerdings ging diese gr\u00f6\u00dfere Kraft im Angriff einher mit einer unbekannten defensiven Instabilit\u00e4t. Das wusste Tuchels Team auszunutzen. Vorm erneuten F\u00fchrungstor bewegten sie die Verteidigung der Spurs so zur einen H\u00e4lfte des Platzes, dass Reece James vollkommen unbeeintr\u00e4chtigt vor Lloris&#8216; Tor auftauchen konnte. Insbesondere in der zweiten H\u00e4lfte bl\u00fchte James geradezu auf. Das hing damit zusammen, dass Tuchel wiederum auf Contes taktischen Wandel reagierte und seinen Full backs gr\u00f6\u00dfere Freiheiten einr\u00e4umte. Diese gelangten daher immer wieder in aussichtsreiche Positionen zum Passen, Flanken oder selbst Schie\u00dfen. Die wohl gr\u00f6\u00dfte Chance f\u00fcr Chelsea in der zweiten Halbzeit entstand genau aus einer solchen Flanke von James, der diese punktgenau auf den heranrauschenden Havertz schlug. Der Deutsche vergab diese Gro\u00dfchance allerdings &#8211; wie auch immer ihm das gelungen ist. Au\u00dferdem passte Tuchel sein Spielsystem an, indem er in der 73. Minute Azpilicueta f\u00fcr Jorginho brachte und dadurch ebenfalls wieder auf die vielgenutzte Dreierkette setzte. <br>Kurz darauf wechselte Conte zur\u00fcck auf das altbew\u00e4hrte 3-4-3 &#8211; eine Ver\u00e4nderung, die vielleicht direkt nach dem Ausgleich h\u00e4tte erfolgen sollen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dank des sp\u00e4ten und gl\u00fccklichen Ausgleichstors kann man sich am Ende nicht beschweren. Contes taktische Umstellungen waren effizient. In der taktischen Schlacht hatte ingesamt dennoch (erneut) Thomas Tuchel die Oberhand. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Von VAR, Haaren und anderen (Un-)Gerechtigkeiten<\/h4>\n\n\n\n<p>Pflanzen wachsen auf gesunden B\u00f6den. Die Aufregung, die sich im Nachhinein dieser Partie quasi weltweit ausbreitete, konnte nur wachsen auf dem unsch\u00f6nen Boden des Aufeinandertreffens zweier Stadtrivalen wie Chelsea und Tottenham. Historisch ist Chelsea der gr\u00f6\u00dfte Gegner der Spurs (nicht Arsenal) &#8211; auf wie au\u00dferhalb des Platzes. Der erste Punkte der Entr\u00fcstung entstand durch einige Schiedsrichterentscheidungen. Man k\u00f6nnte Bentancurs Tackle an Havertz als Foul pfeifen, den Ball ber\u00fchrt hat er dennoch. Immerhin \u00fcber 40 Sekunden zwischen diesem Vorfall vergingen, bis Hojbjerg das erste wichtige Tor f\u00fcr die Lilywhites scho\u00df. Richarlison mag nahe an der Schussbahn des Balles gestanden haben. Mendys Sichtfeld hat er wohl kaum derart beeintr\u00e4chtigt, dass man den Treffer aberkennen m\u00fcsste. Romero zieht Cucurella an seiner Haarpracht bei einer Ecke in der Nachspielzeit zu Boden. Trotz kurzer Unterbrechung zur \u00dcberpr\u00fcfung sah VAR Mike Dean keine rotw\u00fcrdige Handlung. Es mag mit Cucurella <a href=\"https:\/\/sportsfinding.com\/cucurella-may-fall-fat-for-insulting-militao\/7826\/\">nicht den Falschen getroffen haben<\/a>, sicherlich h\u00e4tte sich Romero auch \u00fcber eine rote Karte nicht beschweren m\u00fcssen. Chelsea kann entt\u00e4uscht sein, insbesondere durch die Entscheidungen der Schiedsrichter um Anthony Taylor. Aber zugleich haben sie beide Tore relativ schwach verteidigt. Auf jeden Fall sollte Kane in der Nachspielzeit nicht in der Lage sein, bei gleich zwei hintereinander folgenden Ecken relativ unbedr\u00e4ngt an den Ball zu kommen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">MISSING! Marc Cucurella\u2019s hair, last seen in Romero\u2019s hands \ud83d\udd0e <a href=\"https:\/\/t.co\/vU1zrdBeIJ\">pic.twitter.com\/vU1zrdBeIJ<\/a><\/p>&mdash; Tottenham Tiers (@TottenhamTiers) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TottenhamTiers\/status\/1558870281531412481?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 14, 2022<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Aggression<\/h4>\n\n\n\n<p>Bereits nach Bentancurs Tackle an Havertz stand die Trainerbank Chelseas Kopf. Insbesondere der mit blauer Kappe bem\u00fctzte Tuchel sprang wie die Inkarnation Rumpelstilzchens an der Seitenlinie herum und suchte die Auseinandersetzung mit Offiziellen, Conte und seinem Team. Der Gem\u00fctslage der Blues und ihrem F\u00fchrer war Contes Jubel nach dem Ausgleich kurz zuvor sicherlich nicht zutr\u00e4glich. Es ist fraglich, wen er mit seinem Freudenausbruch adressierte. Einiges spricht daf\u00fcr, dass er sich gezielt in Richtung von Tuchel wandte. Vielleicht waren aber auch die in der gleichen Richtung sitzende Anh\u00e4nger Tottenhams gemeint. <br>Der deutsche Trainer beantwortete diesen Affront wiederum mit einem Sprint \u00fcber die halbe L\u00e4nge des Platzes entlang der Seitenlinie. Wenn sich Fans von Chelsea nach dem Spiel dar\u00fcber lustig machten, wie euphorisch die Spurs-Spieler und -Supporter ein Unentschieden feierten, sei an diese Szene erinnert. Dass Tuchel bei seinem Jubel (provokativ) an Antonio Conte vorbeilief, schien dieser gar nicht bemerkt zu haben. Erst sp\u00e4ter nach dem Match lie\u00df der Italiener verlauten: er h\u00e4tte ihm ein Bein gestellt, wenn er nur bemerkt h\u00e4tte, dass der gegnerische Coach da gerade an ihm vorbei st\u00fcrmte. Verdient h\u00e4tte er es. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Antonio Conte on Instagram \ud83d\ude02 <a href=\"https:\/\/t.co\/b3lJPDuwxj\">pic.twitter.com\/b3lJPDuwxj<\/a><\/p>&mdash; The Spurs Web (@thespursweb) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/thespursweb\/status\/1558946640635068416?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 14, 2022<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Den H\u00f6hepunkt des theatralischen Streits gab es nach Abpfiff der Partie. Szenen, die um die Welt gingen. Es ist lange her, dass die Auseinandersetzung zweier Fu\u00dfballtrainer in dieser Vehemenz gef\u00fchrt worden ist. Beim rituellen Handreichen der beiden Coaches nach dem Spiel, zeigte sich Thomas Tuchel zornig dar\u00fcber, dass Conte ihm nicht in die Augen gesehen h\u00e4tte. Dies war im Anlass genug, die Hand des Spurs-Trainers gar nicht mehr loszulassen. Dieser wiederum war nun ebenfalls h\u00f6chst erbost. Es kam zur erwartbaren Rudelbildung, an deren Ende sowohl Conte als auch Tuchel durch Anthony Taylor mit roten Karten bedacht wurden. Durch diese Posse wurde eine dramatische Partie zu ihrem kosequenten Abschluss gebracht.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-92a52503\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion\">\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong><span style=\"color:var(--nv-c-1)\" class=\"tadv-color\">Einzelkritik<\/span><\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\">Die Einzelnoten reichen von 1 (unterirdisch) bis 10 (Weltklasse) und entsprechen lediglich der subjektiven Einsch\u00e4tzung des Autors.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Lloris (6\/10):<\/strong> Hatte insgesamt \u00fcberraschend wenig zu tun. Parierte Havertzs Versuch in der ersten H\u00e4lfte gut per Fu\u00df. Hatte keine Chance gegen das erste Tor. Vielleicht h\u00e4tte er bei James&#8216; Treffer besser aussehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Davies (6,5\/10): <\/strong>War relativ unauff\u00e4llig. Machtlos bei Chelseas Gegentor, da er pl\u00f6tzlich alleine gegen Zwei stand. Bereitete Hojbjergs Tor vor und h\u00e4tte in der Nachspielzeit beinahe selbst getroffen, h\u00e4tte Mendy den Ball nicht formidabel \u00fcber die Latte gelenkt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Dier (6\/10)<\/strong>: Wirkte trotz des unruhigen Spiels meistens relativ stabil. Sah allerdings bei Chelseas zweitem Treffer nicht gut aus. Schlug viele lange P\u00e4sse, von denen gut die H\u00e4lfte ihr Ziel fanden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Romero (6,5\/10):<\/strong> Wartete auch am Sonntag wieder mit den gewohnten gro\u00dfartigen Tackles auf. Seine Aktion gegen Cucurella in der Nachspielzeit war zwar unterhaltsam, h\u00e4tte aber gut und gerne auch mit einer roten Karte bedacht werden k\u00f6nnen. Von seinen 16 (!) Zweik\u00e4mpfen gewann er 11.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Emerson (5,5\/10):<\/strong> Offensiv gar nicht zu sehen, aber das war nicht nur seine Schuld. Verteidigte daf\u00fcr aber insgesamt solide (er gewann 4 von 5 seiner Duelle), obwohl er gegen Cucurella in einigen Momenten unsicher aussah. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Hojbjerg (7,5\/10):<\/strong> In der ersten Halbzeit v\u00f6llig abgemeldet. Konnte Chelseas Pressing \u00fcberhaupt nichts entgegensetzen. Verbesserte sich in der zweiten H\u00e4lfte merklich. Bereitete eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr Kane vor, die dieser leider vergab. Traf daf\u00fcr kurz darauf selbst zum 1:1. MOTM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Bentancur (5,5\/10):<\/strong> Einige unsichere Momente. Tat sich \u00e4hnlich schwer mit Chelseas Manndeckung wie sein Mittelfeldpartner Hojbjerg. Verlor den Ball ziemlich unvorsichtig und musste diesen Fehler durch ein riskantes Tackling an Havertz wieder ausb\u00fcgeln. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Sessegnon (5\/10):<\/strong> Etwas entt\u00e4uschend. Tat sich (wie das ganze Team) ziemlich schwer und war bis zu seiner fr\u00fchen Auswechslung kaum zu sehen. Hatte kurz nach Chelseas erstem Tor die Chance zum Ausgleich, allerdings aus schwierigem Winkel. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Kulusevski (5\/10):<\/strong> Ebenfalls entt\u00e4uschend, gerade in Anbetracht der letzten Monate. Kam \u00fcberhaupt nicht zur Geltung, erhielt aber auch kaum den Ball. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Kane (7\/10): <\/strong>Bereitete Sessegnons Chance in der ersten Halbzeit vor. Vergab eine gro\u00dfe Chance in der zweiten H\u00e4lfte, machte diesen Fehler aber durch das sp\u00e4te Ausgleichstor per Kopf wett. Spielte im gesamten Spiel lediglich 17 P\u00e4sse, 3 davon waren jedoch Schl\u00fcsselp\u00e4sse. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Son (5\/10):<\/strong> Vor allem in der ersten H\u00e4lfte einige Probleme mit der Ballkontrolle. Verbesserte sich im Laufe der Partie, blieb aber alles in allem recht unauff\u00e4llig. Sah in der ganzen Partie nur 29 Mal den Ball. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Richarlison (6,5\/10):<\/strong> Wurde in der 57. Minute f\u00fcr Sessegnon eingewechselt. Mit ihm ging eine merkliche Leistungssteigerung der Spurs einher, die auch taktisch bedingt war. Arbeitete hart und verbissen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Bissouma (6\/10):<\/strong> Kam in der 79. Minute f\u00fcr Bentancur. War sichtlich bem\u00fcht, kam aber kaum in Ballbesitz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Perisic (7\/10):<\/strong> Wurde ebenfalls in der 79. Minute f\u00fcr Son eingewechselt. 11 Minuten auf dem Platz, in denen er gleich 2 Schl\u00fcsselp\u00e4sse spielte. Ackerte auf dem linken Fl\u00fcgel und schlug gef\u00e4hrliche Ecken, die schlie\u00dflich zum Tor f\u00fchrten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-c-1-color has-text-color\"><strong>Lucas (keine Bewertung):<\/strong> Kam in der 82. Minute f\u00fcr Emerson auf den Platz.<\/p>\n<\/div><\/details>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein Spiel. 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